Archiv für den Monat: Februar 2012

Facebook ist reif für die Wall Street

Es wird wahrscheinlich der spektakulärste Börsengang seit Jahren werden: Facebook rechnet mit Einnahmen von ca. fünf Milliarden Dollar (3,8 Milliarden Euro).

Acht Jahre nach der Gründung und mit rund 800 Millionen Mitglieder hinter sich, strebt das Unternehmen den Gang an die Börse. Mit den Unterlagen zum Börsengang, für den noch kein Zeitpunkt steht, veröffentlichte Facebook erstmals ausführliche Geschäftszahlen.

Unternehmensgründer Mark Zuckerberg hält gut 28% der Anteile. Das gesamte Management kommt auf 70%. Aber nicht alle Aktien haben gleiches Stimmrecht. Andere Anteilseigner übertrugen Zuckerberg ihre Stimme, so kommt er momentan sogar auf 57% aller Stimmrechte.

Angesichts dieses Potenzials sehen die meisten Beobachter Facebook gut gerüstet für den gang an die Wall Street. Facebook ist inzwischen ein sehr reifes und kapitalstarkes Unternehmen, das in der Lage ist, die enormen Belastungen einer Börse auszuhalten.

An einen Fehlstart glaubt bisher keiner. Facebook ist im Leben von Millionen Menschen unentbehrlich geworden.

Nur eins dürfe dem Unternehmen nicht passieren: Dass es die Nutzer zugunsten der Investoren aus den Augen verliert.

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Die Facebook-Timeline als Film

Kaum hat Facebook offiziell bekannt gegeben, dass das neue Timeline-Profillayout für alle Nutzer Pflicht werden wird, schon gibt es eine einfache Möglichkeit aus der virtuellen Lebensgeschichte den passenden Film zu erstellen.

Facebook selbst hat in Zusammenarbeit mit der Marketingagentur definition6 die Seite „Timeline Moviemaker – Create Your Timeline“ ins Leben gerufen, welche ganz automatisch aus allen Timeline-Einträgen eine zusammenfassende Animation erstellt. Auf der Seite selbst kann man sich einfach mit seinem Facebook-Profil anmelden. Nach einer kurzen Wartezeit (abhängig von der Menge an Einträgen), in der alle Einträge ausgewertet werden, der Film über das eigene Facebook-Leben auch schon fertig und lässt sich betrachten, teilen, weiterschicken. Außerdem wird die Möglichkeit geboten eine Hintergrundmusik auszuwählen und einzelne Fotos nachträglich zu entfernen.

Herunterzuladen kann man das Ergebnis anschließend bisher leider nicht. Des Weiteren wird Firefox als Browser selbst in der aktuellsten Version momentan noch nicht unterstützt – Chrome und selbst der Internet Explorer laufen jedoch problemlos. Größtes Manko dürfte für viele sein, dass mindestens 75 Fotos öffentlich, oder mindestens für Freunde, sichtbar sein müssen. Die Negativnachrichten vieler Datenschützer sind somit wohl abermals vorprogrammiert.

Ob man das eigene virtuelle Leben wirklich als Kurzfilm braucht muss jeder für sich selbst entscheiden, die Filme selbst können sich jedenfalls durchaus sehen lassen und sind als Gimmick zum „warm werden“ mit dem Timeline-Zwang eine nette Idee.

Hier noch ein Beispiel eines bereits erstellten Timeline-Kurzfilmes.

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