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Nachtigall, ich hör Dir…nimmer!

Oder: Eine EM ohne Social Media?

Twitter und Facebook spalten die Fußballnationalmannschaften Europas in zwei Lager: Die Dänen dürfen nicht, die Spanier nun doch und die Deutschen sowie Franzosen nur, wenn es nicht um vertrauliche Teaminterna geht.
Der französische Trainer Laurent Blanc spricht beim Thema soziale Netzwerke während des Großereignisses von <<Pflicht zur Vertraulichkeit>> und der DFB hat das Thema gar in einem Verhaltenskodex zusammengefasst, in diesem heißt es, dass nicht << über Verletzungen, Taktik, einfach über Dinge, die nur die Mannschaft angehen>> geschrieben werden dürfe.
Für die spanischen Welt- und Europameister galt zunächst, wie übrigens auch für die Dänen, ein allumfassendes Verbot der Nutzung sozialer Netzwerke während des Turniers, welches am gestrigen Dienstag jedoch vom spanischen Verband ganz offiziell aufgehoben wurde. Erste Reaktionen auf diese Entscheidung waren eine jubilierende Twitterbotschaft des spanischen Mittelfeldspielers Cesc Fàbregas sowie ein erleichterter Freudenpost des spanischen Torwarts Victor Valdés auf Facebook. Schnell war anhand der Reaktionen klar, dass die Spanier mindestens ebenso große Sorge vor einer einmonatigen digital-sozialen Ausgrenzung hatten, wie vor dem Verlust des Europameistertitels.
Das droht unseren Spielern zwar nicht, hier ist dann wohl eher die Frage, welcher Spieler zuerst eine Regel des Verhaltenskodex‘ übertritt und deshalb nach Hause fahren muss.
Mal sehen, wer sich von unseren Jungs überhaupt noch traut etwas zu posten: Deshalb verlegen wir unseren #FollowFriday einfach mal auf den Mittwoch und empfehlen dem sportbegeisterten Twitter-User (zumindest im kommenden Monat) folgenden Accounts zu folgen:

https://twitter.com/#!/DFB_Team
» Offizieller Twitter-Account der Deutschen Fußballnationalmannschaft

https://twitter.com/#!/officialbasti
» Ehemals Schweini, heute Herr Schweinsteiger

https://twitter.com/#!/andre_schuerrle
»Flügelflitzer André Schürrle aus Leverkusen

https://twitter.com/#!/podolski10
» Prinz Poldi from London

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Inselstreit auf Norderney: Facebox kontra Facebook

Manchmal kann es gefährlich werden, wenn man seinen Gästen einfach nur was Gutes tun will. Das muss gerade die Verwaltung von Norderney lernen, denn diese hat sich auf einen handfesten Rechtsstreit mit Facebook eingelassen.

Stein des Anstoßes war in diesem Fall eine ungebaute Strandkarre, wie diese vor gut 100 Jahren noch zum Einsatz kamen. In dieser Facebox genannten Kiste, sollte dem Kurgast die Möglichkeit gegeben werden, ein kurzes Video zu erstellen, um dieses via Youtube und Facebook den lieben zu Hause zur Verfügung zu stellen.

Aber Facebook sieht darin keine Unterstützung ihres sozialen Netzwerkes, sondern untersagt der Kurverwaltung die Nutzung des Namens Facebox. Laut des NDR zeigt sich die Kurverwaltung eher überrascht, dass die Facebox überhaupt in Kalifornien wahrgenommen wurde.

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Facebook ist reif für die Wall Street

Es wird wahrscheinlich der spektakulärste Börsengang seit Jahren werden: Facebook rechnet mit Einnahmen von ca. fünf Milliarden Dollar (3,8 Milliarden Euro).

Acht Jahre nach der Gründung und mit rund 800 Millionen Mitglieder hinter sich, strebt das Unternehmen den Gang an die Börse. Mit den Unterlagen zum Börsengang, für den noch kein Zeitpunkt steht, veröffentlichte Facebook erstmals ausführliche Geschäftszahlen.

Unternehmensgründer Mark Zuckerberg hält gut 28% der Anteile. Das gesamte Management kommt auf 70%. Aber nicht alle Aktien haben gleiches Stimmrecht. Andere Anteilseigner übertrugen Zuckerberg ihre Stimme, so kommt er momentan sogar auf 57% aller Stimmrechte.

Angesichts dieses Potenzials sehen die meisten Beobachter Facebook gut gerüstet für den gang an die Wall Street. Facebook ist inzwischen ein sehr reifes und kapitalstarkes Unternehmen, das in der Lage ist, die enormen Belastungen einer Börse auszuhalten.

An einen Fehlstart glaubt bisher keiner. Facebook ist im Leben von Millionen Menschen unentbehrlich geworden.

Nur eins dürfe dem Unternehmen nicht passieren: Dass es die Nutzer zugunsten der Investoren aus den Augen verliert.

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Die Facebook-Timeline als Film

Kaum hat Facebook offiziell bekannt gegeben, dass das neue Timeline-Profillayout für alle Nutzer Pflicht werden wird, schon gibt es eine einfache Möglichkeit aus der virtuellen Lebensgeschichte den passenden Film zu erstellen.

Facebook selbst hat in Zusammenarbeit mit der Marketingagentur definition6 die Seite „Timeline Moviemaker – Create Your Timeline“ ins Leben gerufen, welche ganz automatisch aus allen Timeline-Einträgen eine zusammenfassende Animation erstellt. Auf der Seite selbst kann man sich einfach mit seinem Facebook-Profil anmelden. Nach einer kurzen Wartezeit (abhängig von der Menge an Einträgen), in der alle Einträge ausgewertet werden, der Film über das eigene Facebook-Leben auch schon fertig und lässt sich betrachten, teilen, weiterschicken. Außerdem wird die Möglichkeit geboten eine Hintergrundmusik auszuwählen und einzelne Fotos nachträglich zu entfernen.

Herunterzuladen kann man das Ergebnis anschließend bisher leider nicht. Des Weiteren wird Firefox als Browser selbst in der aktuellsten Version momentan noch nicht unterstützt – Chrome und selbst der Internet Explorer laufen jedoch problemlos. Größtes Manko dürfte für viele sein, dass mindestens 75 Fotos öffentlich, oder mindestens für Freunde, sichtbar sein müssen. Die Negativnachrichten vieler Datenschützer sind somit wohl abermals vorprogrammiert.

Ob man das eigene virtuelle Leben wirklich als Kurzfilm braucht muss jeder für sich selbst entscheiden, die Filme selbst können sich jedenfalls durchaus sehen lassen und sind als Gimmick zum „warm werden“ mit dem Timeline-Zwang eine nette Idee.

Hier noch ein Beispiel eines bereits erstellten Timeline-Kurzfilmes.

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Facebook-Timeline kommt… ohne Rücksicht auf Verluste

Die neue von Facebook angekündigte Timeline oder Chronik ist nun seit etwas mehr als vier Wochen verfügbar und schon ist die damalige Aussage, dass jeder Nutzer selbst entscheiden könne, ob er diese verwenden wolle, augenscheinlich vergessen. In ihrem Blog kündigte Facebook gerade an, dass jeder Benutzer die Chronik bekommen werde. Von freiwillig, optional oder die Wahl haben ist plötzlich keine Rede mehr:

Last year we introduced timeline, a new kind of profile that lets you highlight the photos, posts and life events that help you tell your story. Over the next few weeks, everyone will get timeline. When you get timeline, you’ll have 7 days to preview what’s there now. This gives you a chance to add or hide whatever you want before anyone else sees it.

Gerade bei intensiver Nutzung des Sozialen Netzwerkes, reichen aber 7 Tage unter Umständen kaum aus, um auch nur ansatzweise Ordnung ins die eigene Geschichte zu bringen, urteilte dazu der Hamburger Datenschützer Johannes Caspar.

Es bleibt also erstmal abzuwarten, wann die Chronik-Pflicht nun genau kommt. Wer aber schon zugeschlagen hat, dem können wir unsere kostenlosen Facebook-Timeline-Bilder empfehlen. Dazu werden kurzfristig auch nochmal fünf weitere kommen.

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5 kostenlose Facebook-Timeline Titelbilder

Mit der neuen Facebook-Timeline (oder Chronik) sind wieder große Bilder in Mode gekommen. Und im Zusammenspiel von Profilbild und Titelbild lassen sich tolle und kreative Ideen umsetzen.

Wir haben für euch(erst mal) fünf Titelbilder erstellt, die frei, unbranded und kostenlos verwendet werden dürfen! Ein netter Kommentar oder eine Empfehlung ist uns Dank genug.

Alle Pakete bestehen aus:

  • Titelbild
  • Profilbild
  • Zusatz-Details (zum eigenen Verändern)

iAm – Chronik-Titelbild für Mac-Jünger

» Download Apple iAm «

Welcome to the jungle?

» Download Graffiti-Jungle «

Think out of the Box

» Download Dreaming «

Im Blätterwald – Think different

» Download Blätterwald «

JAWS? – Tauchen in der Sharksbay

» Download Sharkbay «

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Facebook Timeline nun auch in Deutschland

Vor ein paar Wochen – pünktlich zum Erscheinen von Google-Plus – kündigte Mark Zuckerberg die Timeline an. Die in der deutschen Version Chronik genannte Anwendung fasst die gesamten Facebook-Daten in zeitlicher Reihenfolge zusammen.

Die Chronik ist dabei relativ einfach selber zu verändern, so kann jeder User ein Titelbild auswählen, mit dem der Besucher dann begrüßt wird. Es folgen Kommentare, Likes und Anwendungen, alles sauber in Monate und Jahre getrennt. Ähnlich wie bei einem Blogsystem werden auch Archivlinks zur Verfügung gestellt, die dann zurückreichen bis zum ersten bekannten Datum, also gewöhnlich der Geburt.

Wenn man sich unsicher ist, was einen da erwartet, ob man wirklich möchte, dass jeder diesen schnellen “Lebensüberblick” erhält, kann erstmal schauen, wie diese bei den eigene Freunden aussieht. Dazu einfach auf dieser Seite nach ganz unten scrollen.

Als Entgegenkommen ist die Chronik so ausgerichtet, dass nach der Freischaltung erst sieben Tage Einrichtungszeit vergehen müssen/können bis die eigenen Freunde diese sehen können. In dieser Zeit kann der User experimentieren und Daten entfernen oder - was ganz im Sinne Facebooks ist – hinzufügen.

Die Daten, die in der Chronik dargestellt werden, sind natürlich nicht mit dem vollständigen Wissenstand von Facebook zu vergleichen. Wer den wissen möchte, muss seine Facebook-Daten abfragen.

Deaktivieren der Facebook Chronik?

Wer sich einmal für die Chronik entschieden hat, kann zwar die 7 Tage nutzen, aber ein Zurück gibt es nicht. Das Deaktivieren der Chronik ist nicht möglich. Vermutlich wird mit dem 22.Dezember die Timeline breit ausgerollt, d.h. über kurz oder lang muss jeder diese Profil-Optik übernehmen.

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Eigene Daten von Facebook erfragen

Neben Google gilt Facebook als einer der aktivsten Datensammler im Internet! Dass diese Daten in der Hauptsache genutzt werden, um Werbeanzeigen speziell auf den Benutzer auszusteuern ist auch allgemein bekannt. Wer tiefer in die AGB des Sozialen Netzwerks einsteigt, entdeckt in dem viele Seiten umfassenden Werk viele Formulierungen, die aufhorchen lassen. So liegen die alleinigen und umfassenden Verwertungsrechte aller hochgeladenen Bilder ausschließlich bei Facebook und nicht mehr beim Benutzer. Facebook verspricht zwar, dass gelöschte Daten nicht mehr genutzt werden, richtet sich hier aber nach dem wesentlich laxeren amerikanischen Recht.

Wer nun trotzdem wissen möchte, was Facebook über die eigene Person weiß, muss diese Daten einfordern und vor allem einen langen Atem haben, da das Unternehmen mittlerweile eine interessante Auswahl aus Ausweichmanövern beherrscht. Vorneweg sollte man aber wissen, dass Facebook durch seinen Unternehmenssitz in Irland an Europäischen Recht gebunden ist und somit voll auskunftspflichtig gegenüber dem Kunden ist.

Facebook-Daten abfragen

Im ersten Schritt ist es notwendig, dass man Facebook eine Anforderung mit seinen persönlichen Daten und einem Bezug auf das entsprechende Gesetz (Section 4 des Data Protection Acts 1988 und 2003) schickt. Das bis vor wenigen Tagen existierende Formular wurde gelöscht, da voraussichtlich zu viele Anfragen gestellt wurden.

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Google-Plus Unternehmensseite jetzt möglich

Nun hat Google-Plus endlich sein Versprechen war gemacht und die Möglichkeit geschaffen auch Unternehmensseiten zu erstellen. Die präsentieren sich bislang noch sehr ähnlich den bekannten G+-Profilen, werden aber zukünftig sicherlich genutzt werden, um Google Maps Einträge oder Suchmaschinenergebnisseiten mit weiteren Informationen zu unterfüttern.

Ähnlich wie die bekannten Userprofile, können

  • Beiträge
  • Fotos
  • Videos
  • und Unternehmensinformationen

geteilt werden. Sicherlich eine gute Ergänzung zu Facebook und/oder dem eigenen Blog. Einer der großen Vorteile ist natürlich die Formatierbarkeit der Texte, ein Feature, dass Facebook trotz aller Bemühungen und Bedrängungen durch G+ noch immer nicht gelöst hat.

Erstellen Sie Ihre eigene Seite unter: https://plus.google.com/pages/create

Dass wir bereits eine angelegt haben, sollte selbstverständlich sein:

Auch jetzt schon bietet Google die Möglichkeit einen automatischen Badge zu generieren. Die Version mit Einblendung der “Follower” ist allerdings noch nicht verfügbar:

https://plus.google.com/104541913601523766527/posts

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